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Thema: Vogelgrippe 2018 was kommt auf uns zu

  1. #251

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    Zitat Zitat von Huhnihunde Beitrag anzeigen
    In England war die Geflügellobby fleißig. Wenn Freilandhaltung-Masthähnchen aufgrund Veterinäranweisung wegen Vogelgrippe länger als 12 Wochen aufgestallt werden müssen, darf das Fleisch trotzdem als Fleisch aus Freilandhaltung verkauft werden.
    Brüssel erlaubt den gleichen Besch... wie bei uns im letzten Jahr mit den Eiern.

    https://www.farminguk.com/news/Free-...rms_48834.html
    Werden solche Hähnchen überhaupt 12 Wochen alt ?

    Soweit ich weiß werden die doch Masthähnchen mit 4-5 Wochen geschlachtet.

    Ab wann kann man denn die überhaupt draussen halten, die brauchen doch wohl den größten Zeitraum ihres Lebens noch die Wärmelampe, oder liege ich da jetzt falsch.

    Kenn mich mit diesen Formen der "Qualhaltung" nicht so gut aus.
    1,10,15 Altsteirer
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  2. #252

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    Zitat Zitat von Hühner-Rookie Beitrag anzeigen
    Werden solche Hähnchen überhaupt 12 Wochen alt ?

    Soweit ich weiß werden die doch Masthähnchen mit 4-5 Wochen geschlachtet.

    Ab wann kann man denn die überhaupt draussen halten, die brauchen doch wohl den größten Zeitraum ihres Lebens noch die Wärmelampe, oder liege ich da jetzt falsch.

    Kenn mich mit diesen Formen der "Qualhaltung" nicht so gut aus.
    Im Prinzip hast Du recht, allerdings gibt es auch langsamwachsendere Broilerrassen. In Oldekerk waren zum Beispiel Elterntiere langsamwachsender Broiler betroffen. Die Masse der Tiere insbesondere in Deutschland ist aber die 4 Wochen Variante.
    Herzliche Grüße vom Warnehof

    3,14 Altsteirer; 0,4 Italiener; 0,2 Sachsenhuhn, schwarz; 0,1 Sundheimer; 0,2 Mixe,
    3,9 Aylesbury Enten; 3,6 Laufies

  3. #253

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    Olympia ist (fast) vorbei und da ist Sie wieder.
    KOrea meldet Vogelgrippe in einer Entenhaltung. Und ich hatte das doch genauso im GEfühl.
    http://world.kbs.co.kr/german/news/n...l.htm?No=69785
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  4. #254

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    Neues aus den Niederlanden

    Wie bereits angekündigt hat das niederländische Agrarministerium gestern am späten Nachmittag amtlich den Ausbruch von AI in der Entenhaltung in Kamperveen bestätigt.
    https://www.nieuweoogst.nu/nieuws/20...-in-kamperveen

    Ich stelle hier mal die Teilübersetzung eines Artikels vom „De Stentor“ von heute ein.
    Translate
    Bürgermeister Kampen will eingehende Untersuchung nach dem dritten Ausbruch der Vogelgrippe

    Im Extremfall müssen Geflügelbetriebe aufgekauft oder umgesiedelt werden, wenn aufgrund des Vorhandenseins vieler Wildvögel in unmittelbarer Nähe ein Ausbruch der Vogelgrippe nicht verhindert werden kann. Das ist es, was Bürgermeister Bort Koelewijn van Kampen denkt. Gestern wurde ein Fleisch-Duo-Unternehmen in Kamperveen zum dritten Mal in vier Jahren von der Vogelgrippe getroffen.

    Koelewijn will eine gründliche Untersuchung des Ausbruchs der Vogelgrippe bei der Familie Mostert am Leidijk. Alle 29.000 Tiere wurden geklärt. Koelewijn spricht von einem menschlichen Drama. "Die Mostert-Brüder sind sehr streng in den Hygieneregeln, also wie kann es immer wieder schiefgehen?"
    Der vollständige Artikel findet sich hier:
    https://www.destentor.nl/kampen/burg...riep~aa26af67/

    Es wird weiterhin insbesondere auf die Gefahr durch neu ausgewiesene Naturschutzgebiete abgestellt, denn die Mäster machen alles richtig.

    Wie hier gemeldet wird:
    http://www.rtvoost.nl/nieuws/288046/...-in-kamperveen
    , wird auch der benachbarte Masthuhnbetrieb des Bruders präventiv geräumt werden.
    Und man macht sich Sorgen, das demnächst die 16 Wochen Regelung für Freilandeier ausläuft. Also, alles wie gewohnt.
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  5. #255

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    In Italien geht es weiter mit 150.000 Puten in Bergamo. Der Betrieb liegt innerhalb der Beobachtungszone des ersten Ausbruchs und wurde seit dem 05.03. klinisch und virologisch beprobt. Nach erhöhter Mortalität wurde am 12.03. eine erneute Beprobung durchgeführt und schließlich H5N8 HPAI festgestellt. Es handelt sich um fast schlachtreife mänliche Puten.
    http://www.izsvenezie.com/avian-infl...italy-updates/

    In Pakistan hat man im Zoo von Lahore bei 2 von 5 rot-grünen Aras H5N8 HPAI festgestellt.
    http://www.oie.int/wahis_2/temp/repo...313_192035.pdf

    Auch in Südafrika gibt es immer wieder H5N8 Meldungen, auch wenn die Medien eher ruhig sind, wurden nach den Pinguinfällen zwischen dem 10.02. und dem 21.02. weitere Wildvögel positiv getestet.
    http://www.oie.int/wahis_2/temp/repo...313_143202.pdf
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  6. #256

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    Der Fall in Kamperveen entwickelt sich weiter.
    Die Behörden haben jetzt erklärt, dass Sie von der bisherigen Politik abweichen, nach der alle Betriebe im 1km Radius gekeult werden. Dieses basiert noch auf den verheerenden Ausbrüchen von 2003. Wie ja schon berichtet befindet sich etwa 500 m entfernt ein Broiler Elterntierbestand, dieser wird nun eng beobachtet und es herrscht ein Verbringungsverbot, aber er wird nicht gekeult. 6 weitere Betriebe in der Sperrzone werden ebenfalls gescreened.
    Die Universität Utrecht wird im Auftrag für die Geflügelorganisation AVINED eine Studie zu den letzten Ausbrüchen erstellen, um hieraus Handlungsempfehlungen für die Betriebe des Geflügelsektors abzuleiten.
    http://www.boerderij.nl/Pluimveehoud...rzone-260076E/

    Und wo ich gerade fertig war, stieß ich noch auf folgenden Bericht:
    https://www.nieuweoogst.nu/nieuws/20...riepbesmetting
    Avined erklärt hier, das eventuell Baggerarbeiten in der Nähe der Stallungen zum Eintrag von AIV geführt haben könnte. Der Staub wäre teilweise so stark gewesen, dass die Lüftung hätte abgeschaltet werden müssen.
    Geändert von Warnehof (14.03.2018 um 19:59 Uhr)
    Herzliche Grüße vom Warnehof

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  7. #257

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    Niederlande:

    Es gibt dann doch schon den ersten Bericht auf Deutsch zu dem aktuellen Fall in Kamperveen. Ich stelle ihn mal mit ein, da er die aktuelle Situation recht gut zusammenfasst.
    https://www.proplanta.de/Agrar-Nachr...521047594.html

    Weitere Details zu den Baggerarbeiten in der Nähe der Ställe. Es geht um das ausbaggern der Poldergräben, könnte Sinn ergeben.
    Translate
    Wenn Bauern die Gräben ausbaggern und den Schlamm an Land bringen, warten sie darauf, dass er gefriert, um den Schrott zu Staub zu zermahlen. Dieser Staub wird dann über das Land verteilt. Dies geschah in Kamperveen von einem Nachbarn von Mostert. "Mit den besten Absichten", sagt Hubers. Er befürchtet, dass das Virus möglicherweise noch in den Staubpartikeln vorhanden ist und dann über das Belüftungssystem in den Stall gelangt.
    Aufruf an Mitglieder

    Bei der Vogelgrippe in Boven-Leeuwen im Jahr 2016 wären auch Baggerarbeiten durchgeführt worden. Deshalb müssen alle Landwirte in der Nähe von Geflügelfarmen vorerst keinen Schlamm mahlen. ,, Dieser Anruf wird an alle unsere Mitglieder gesendet ", sagt der LTO-Sprecher.
    https://www.destentor.nl/kampen/slib...riep~a329d2b7/

    Und noch einmal ein langer Bericht zur 16 Wochen Problematik. Man sucht jetzt wieder einen Weg aus dem Dilemma der Freilandhalter. Ende März wären die 16 Wochen um und aufgrund des neuen Ausbruches soll die allgemeine Stallpflicht verlängert werden. Die Diskussion kennen wir ja noch vom letzten Jahr.
    https://www.destentor.nl/kampen/slib...riep~a329d2b7/
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  8. #258

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    Vermischtes

    In Schweden gibt einen neuen Fund von H5N6 bei einem Mäusebussard in Blekinge.
    http://www.blt.se/nyheter/nytt-fall-...kt-i-blekinge/

    Mal ein paar Zahlen zur deutschen Eierproduktion und Auswirkungen der AI.
    http://www.rp-online.de/wirtschaft/u...-aid-1.7457424

    Saudi Arabien bleibt dabei. Wieder etwa 28.000 Tiere in den letzten 24 Stunden getötet.
    http://gulfbusiness.com/saudi-record...qassim-region/

    Frankreich: Es wurde ein Dokumentarfilm über die Auswirkungen der Vogelgrippe auf die Landwirte in Landes gedreht wurden. Vielleicht zeigt den mal irgendwann Arte oder er taucht in YT auf. Haltet bitte mal die Augen offen. Der Film ist von Olivia Dehez, und heißt "Une année sans" (Ein Jahr ohne)
    http://www.sudouest.fr/2018/03/14/gr...9926-10317.php

    Es gibt eine neue Studie zu einer neuen Rekombinante. Es handelt sich um zwei H6N2 Virenstämme die in Indien entdeckt wurden und sich unter anderem mal wieder unter Mitwirkung von H9N2 gebildet haben. Beide Stämme werden zur Zeit als LPAI und nicht humanpathogen beschrieben.
    http://afludiary.blogspot.de/2018/03...-of-novel.html
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  9. #259
    Avatar von Huhnihunde
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    Sobald irgendwo ein Ausbruch festgestellt wird, überziehen sich die einzelnen Staaten gegenseitig mit Importverboten...
    Bevor die Verbreitungswege belastbar eruiert worden sind wäre es doch wohl sinnvoll, wenn jedes Land mal für den Eigenbedarf produziert und sämtliche Teile so verwertet, dass es nichts zu exportieren gibt.
    Frommer Wunsch?!
    Natürlich, denn das ist im weltweiten Handel weder vorgesehen, noch gewünscht.
    So hier also das von China/HKG ausgesprochene Verbot Geflügel, Geflügelprodukte etc. aus von AI betroffenen Staaten einzuführen.

    http://www.blackseagrain.net/novosti...oultry-imports
    Zitronenfalter falten keine Zitronen

  10. #260

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    Zitat Zitat von Huhnihunde Beitrag anzeigen
    Sobald irgendwo ein Ausbruch festgestellt wird, überziehen sich die einzelnen Staaten gegenseitig mit Importverboten...
    Bevor die Verbreitungswege belastbar eruiert worden sind wäre es doch wohl sinnvoll, wenn jedes Land mal für den Eigenbedarf produziert und sämtliche Teile so verwertet, dass es nichts zu exportieren gibt.
    Frommer Wunsch?!
    Natürlich, denn das ist im weltweiten Handel weder vorgesehen, noch gewünscht.
    So hier also das von China/HKG ausgesprochene Verbot Geflügel, Geflügelprodukte etc. aus von AI betroffenen Staaten einzuführen.

    http://www.blackseagrain.net/novosti...oultry-imports
    Es gibt wohl der deutschen Ostseeküste vorgelagerte Inseln, auf denen noch nicht bemerkt wurde, dass der Transport von Geflügel und Geflügelprodukten AI verbreiten kann, aber dem Rest der Welt ist das bekannt. Insofern machen Importverbote schon Sinn.

    Angesichts der steigenden Zahl zirkulierender Subtypen und deren räumlicher Ausbreitung führt das dann vielleicht längerfristig zwangsläufig zur nationalen Eigenproduktion - wenn man es nicht schafft, AI wieder in den Griff zu bekommen.

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