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Thema: Therapiehühner heranziehen?

  1. #41
    genannt Kokido Avatar von Huhn von den Hühnern
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    Ggf. Davon wenig hinstellen und den Rest aus der hand füttern.. wichtig nicht hungern lassen
    Kokido von den Hühnern
    mit der bunten Truppe aus Villa Raptor

  2. #42

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    Ja, so machen wir es jetzt Und der Patient hat sie gestern alle mal hoch genommen um die Popos zu kontrollieren. Leider war es bei einem verklebt. Mal schauen. Das Mix könnte übrigens ein Orpington-Mix sein. Das ist dem Patienten natürlich gleich ins Auge gesprungen, da es eben als einziges anders aussieht. Wenn das ne Henne wäre...

  3. #43
    Avatar von Luci
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    Hallo,
    Ich antworte auch mal hier. Dann können andere Interessierte auch mitlesen ;-)
    Es freut mich, dass die Küken da sind und ihr gleich starten könnt.
    Der Patient sollte meiner Meinung nach zu den Tieren unbedingt in den ersten 3 Tagen viel Kontakt haben und die Tiere sollen es positiv verknüpfen können. Das ist die elementare Prägezeit. Was da bei den Hühnern an kommt bleibt ein Leben lang bestehen, positiv wie negativ. Gut wäre es meiner Meinung nach folglich, wenn er möglichst viele Sachen macht die den Küken angenehm sind und möglichst wenig, die ihnen unangehm sind.
    Popo-Kontrolle zähle ich eher zu den unangenehmen Dingen ;-)
    Die Hand hineinhalten und Futter anbieten, mit ruhiger Hand. Das mit den Leckerliverbot halte ich für Quatsch, aber ich weiß ja, dass du das wohl nicht bestimmen kannst. Also das normale Futter anbieten oder die Hand nur neben den Küken liegen lassen. Das wäre meine erste Wahl für diese Tage. Zudem ruhig und sehr freundlich mit den Tieren sprechen. Für Hühner sind Lautäußerungen sehr wichtig und auch so werden sie geprägt. Ich hab meinen schon als Ei etwas erzählt, machte die Mama ja parallel auch. :-)
    Vielleicht wäre es auch gut, ihnen ein paar Spielzeuge, sofern diese noch nicht vorhanden sind mitzubringen. Das könten sie auhc positiv verknüpfen.
    Ich habe bei meinen Tieren die Küken nur in absoluten Notfällen/Ausnahmen in die Hand genommen (nicht eingezogener Dottersack, hinterm Zaun verirrt...). Ansonsten war der Kontakt wie gesagt immer frewillig und positiv.
    Mir war es wichtig keine Hühner zu bekommen, die alles mit sich "machen lassen", sonder die selbstbewusst, souverän und sensibel auf die Menschen reagieren. Hühner, die echtes Vertrauen haben.
    Ganz interessant fand ich hierbei auch nochmal die Differenzierung zwischen Habituation/ Gewöhnung und dem Begriff der erlernten Hilflosigkeit. Ich hab schon einige Male negativ erlebt, dass das beim "Hühner-zähmen" verwechselt wurde.
    Geändert von Luci (20.09.2017 um 20:08 Uhr)
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  4. #44

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    Ja, das ist sicher ein Thema mit der erlernten Hilflosigkeit. Manchmal geht´s halt nicht anders. Bei dem Kleinen mit dem verklebten Po hat sich zum Beispiel rausgestellt, dass eben der Dottersack nicht ganz eingezogen war. Wir hoffen aber, dass er es schafft. Ich muss zudem sagen, dass mein Patient das sehr gut hinbekommen hat mit dem Hochnehmen, er hat sie nicht von oben gegriffen sondern sie ganz ruhig von unten auf die Hand genommen und er hat sie auch nicht umgedreht oder so sondern seinen Kopf so lange verdreht, bis er was sehen konnte. Ich weiß schon, warum ich glaube dass es passt, er tut zwar immer so cool aber eigentlich ist er sehr sensibel und bedürftig. Die Küken fanden es auch gar nicht schlimm, keines hat gejammert . Hand reinlegen haben wir auch probiert, leider ist das derzeit anatomisch etwas schwierig, da die Küken in einer hohen Kiste sitzen, da muss die Hand von oben kommen und es schläft einem schnell der Arm ein und/oder man bekommt Rückenschmerzen . Der Arbeitstherapeut sicherte allerdings zu, dass sie bald in eine andere Behausung kommen, wo man von der Seite dran kommt, dann geht das besser.
    Ach ja, Vorwerks sind doch nicht kennfarbig, oder? Einige haben helle Streifen am Kopf, die andern sind da ganz schwarz...

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