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Thema: Neues Arzneimittel gegen rote Vogelmilbe

  1. #21
    Avatar von Saatkrähe
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    Zitat Zitat von zfranky Beitrag anzeigen
    ja, es ist Chemie und sicherlich eher nur für Hardcore-Fälle anzudenken...
    Aber wenn ich manchmal so lese, welche chemischen Keulen regelmäßig gegen die Vogelmilbe in Stellung gebracht werden, von denen die Unwirksamkeit hinlänglich bekannt ist, scheint es doch für den ein oder anderen Fall eine Alternative zu sein.
    Außerdem ist es immer gut, dem TA sagen zu können, was es so gibt
    Wir müssen da immer auf dem Laufenden sein!
    Das sehe ich auch so. Und danke für Deinen Beitrag!

    Was mir noch auffällt ist, daß nichts über die gelegten Eier erwähnt wird.

    """ ANGABEN ZUR PHARMAKOKINETIK

    Nach oraler Verabreichung wird Fluralaner schnell aus dem medikierten Trinkwasser resorbiert. Maximale Plasmakonzentrationen werden 36 Stunden nach der ersten Dosis und 12 Stunden nach der zweiten Dosis erreicht. Die Bioverfügbarkeit ist hoch, mit einer Resorption von annähernd 91% der Dosis nach oraler Verabreichung. Fluranaler wird in hohem Maße an Protein gebunden. Fluralaner wird weitgehend über den ganzen Körper verteilt und erreicht die höchsten Konzentrationen in der Leber sowie in der Haut und im Fett. Bei Hühnern wurden keine signifikanten Metabolite beobachtet. Fluralaner wird hauptsächlich über die Leber ausgeschieden. Die scheinbare Eliminationshalbwertszeit beträgt ungefähr 5 Tage nach oraler Verabreichung.
    """

    Man will doch wenigstens wissen, ob und wieviel von dem Zeug in den Eiern landet. Mir reicht es nicht, daß sie schreiben, daß man es auch bedenkenlos bei Legehennen anwenden kann.

    Ist dieses Mittel gerade erst mal ganz schnell entwickelt worden ? ...nachdem das vermutlich billigere Fipronil nun 'leider' aufgeflogen ist.
    Und wer hat die Studie des 'neuen' Mittels bezahlt ? Ja, ich weiß... Aber heutzutage wäre es schon verwerflich, diese Fragen nicht zu stellen. Immerhin ist es ein Mittle, welches für die Industrie entwickelt wurde. Und wie die das alles so sehen, wissen wir ja nun sogar bewiesenermaßen
    LG, Saatkrähe

    Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen. (Aristoteles)




  2. #22
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    Nach der Behandlung von 3 Wochen alten und erwachsenen Hühnern mit dem bis zu 5-Fachen der empfohlenen Dosis über das 3-Fache der empfohlenen Behandlungsdauer wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Nach Behandlung von Legehennen mit dem bis zu 5-Fachen der empfohlenen Dosis über das 3-Fache der empfohlenen Behandlungsdauer wurden keine nachteiligen Effekte auf die Legeleistung beobachtet.

    Nach Behandlung von Elterntieren mit dem 3-Fachen der empfohlenen Dosis über das Doppelte der empfohlenen Behandlungsdauer wurden keine nachteiligen Effekte auf den Zuchterfolg beobachtet.
    Im letzten Satz wird schon relativiert, eine 5fache Überdosierung über die dreifache Zeit, lässt wohl schon Beeinträchtigungen der Embryonen erwarten.

    Exzolt sollte nicht in Gewässer gelangen, da es eine Gefahr für aquatische Invertebraten darstellen kann.
    Auch das sieht nach evtl. Embroynalschäden aus. Bei Glyphosat steht das auch so da ...

  3. #23
    Hühnerhabacht Avatar von Lau Fente
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    Exzolt 10 mg/ml
    Lösung zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner

    Tierart Hühner Wartezeit essbare Gewebe: 14 Tag(e) Eier: 0 Tag(e)
    1,1 Brakel (Herbert, Amelie), 0,1 Sussex (Zenzi), 0,1 Königsberger (Klöpschen), 0,1 Vorwerk (Paula), 0,2 Marans (Kala+Mari), 0,1 Sperber (Reserl), 0,2 Italiener (Panna+Cotta), 2 Mixhennen Bianca, Luise, 6 Jungmixe

  4. #24
    Avatar von Sanne
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    Fipronil in der Massentierhaltung aufgeflogen....... und schwups,man höre und staune,gibt es ein "völlig unbedenkliches" Mittelchen auf dem Markt......
    Das sollte uns doch zu denken geben.....
    Danke zfranky für Deinen Beitrag.Das regt zum nachdenken an.

    LG
    Susanne

  5. #25
    Avatar von Crazynaddl
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    Zitat Zitat von Sanne Beitrag anzeigen
    Fipronil in der Massentierhaltung aufgeflogen....... und schwups,man höre und staune,gibt es ein "völlig unbedenkliches" Mittelchen auf dem Markt......
    Das sollte uns doch zu denken geben.....
    Danke zfranky für Deinen Beitrag.Das regt zum nachdenken an.

    LG
    Susanne
    jepp, das habe ich auch direkt gedacht. So wurden die chicken freunde schnell mal vom Markt gefegt
    LG Nadja

    3,10 schwedische Blumenhühner, 0,4 Marans, 0,3 Grünlegermixe, 0,2 Orpington, 0,1 deutsches Lachshuhn, 0,1 Mechelner, 0,1 Mix Schwede/Lachs

  6. #26
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    Jetzt wo Du´s sachst, es wurde doch in den ersten Meldungen auch ein Zwischenhändler beschuldigt, dort gepanscht zu haben, erst später der Hersteller. hmm ...

    Wenn man das mal durchrattern lässt ... schon komisch ...

  7. #27
    Avatar von Kamillentee
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    Danke für den Tipp,
    wahrscheinlich für den einen oder anderen Hühnerhalter interessant, und die Rettung vor der Milbenplage.
    Für mich sicher nicht.....ich möchte so was nicht in meinen Hühnern oder deren Eiern.

    Außerdem haben meine Hühner seit Jahren keine Milben oder Würmer, ist tatsächlich so.
    Habe gegen die Milben so meine Mittelchen, welche zuverlässig wirken, gebrauche diese aber kaum.
    Geändert von Kamillentee (14.09.2017 um 10:40 Uhr)
    Futter macht Freunde.

  8. #28
    Avatar von PPP
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    Hum....ich habe da so meine Zweifel, dass das alles so "unbedenklich" sein soll.....

    Nee....ich trau dem Braten nicht.....(auch wenn ich eigentlich keine Ahnung habe - aber mein Bauchgefühl ist nicht gut bei der Sache)
    Liebe Grüße,
    Nati (mit Pablo und Pepita)
    - Scheue dich nie etwas neues auszuprobieren! Noah war Laie und baute die Arche...die Titanic wurde von Experten gebaut..... -

  9. #29
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    Und das Bauchgefühl trügt einen selten, hätte ich öfter auf den Bauch gehört ...

  10. #30
    Avatar von PPP
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    so isses....
    Liebe Grüße,
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