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Thema: Hahn hat Entzündung im Fuß - Baytril Dosis ?

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  1. #1

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    Hahn hat Entzündung im Fuß - Baytril Dosis ?

    Hallo,
    ich habe folgendes Problem: Unser mittlerweile 7 Jahre (im Januar 8 Jahre ) alter Hahn hat eine Entzündung im Fuß.

    ------------------------------------
    Ich hol mal ein bisschen aus, damit ihr vielleicht ein besseres Bild bekommt.

    Der Hahn hat seit fast 4 Jahren Arthrose (war der Grund meiner Anmeldung damals)

    Nun hat er seit einiger Zeit schon eine leichte Verdickung am Fuß (Ballen). Wir waren uns da nicht sicher was es war, entweder :

    -liegt es daran das er sich eine Art Hornhaut zugelegt hat, da er immer auf dem Boden schläft und nie gelernt hat auf der Stange zu sitzen.

    - Es ist Alters bedingt

    - Es ist eine Entzündung


    Nun springen wir vor bis vor 3 Wochen.

    Unser Hahn hat , wenn er mal draußen war, sich immer gerne unter unsere Zypressen gelegt . Nun war es so das er normalerweise so 30- 60 Minuten draußen bleibt und ich oder meine Eltern ihn wieder reinbringen (beheizter Anbau).
    Allerdings haben wir es zeitlich an jenem Tag nicht hinbekommen und es wurde dunkel und ich denke er hat sich unter einer Wurzel mit dem Fuß leicht verfangen.
    Da die zypressen dicht sind mussten ich ihn da irgendwie rauskriegen und ich glaube ich habe es nicht so sanft getan, wie es im nachhinein gerne gemacht hätte.

    Der springende Punkt ist, das er nicht mehr laufen konnte, quasi auf dem Boden gerobbt ist.

    Furchtbarer Anblick und mir schossen schon Gedanken in den Kopf das ich ihn jetzt endgültig ums Eck gebracht habe.

    Die nächstens drei Tage waren dann stressig, aber dann konnte er wieder laufen, wenn auch schlecht- schlechter als vorher.

    Was ich dann bemerkt habe ist das einer seiner Füße echt dick war und zwar nicht der Fuß direkt sondern der Ballen.
    Da wir den Hahn seit der Arthrose Sache vor 4 Jahren jeden Tag abends mit Salben einschmieren (ich halte nur fest, daher weiß ich nicht welche Salben, glaube Tarumel war dabei) ist uns das aufgefallen.

    Jedenfalls gestern waren wir endlich beim TA, welcher zwar mal Hühner behandelt hat, diese aber nun nicht mehr behandelt. Eigentlich waren wir mit einem Wellensittich da, aber durften den Hahn auch wiedermal mitnehmen.

    Diese sagte auch das der Hahn eine Entzündung hat und wir ihm antibiotika (baytril) geben sollten.

    Nun staunten wir heute nicht schlecht als auf dem Zettel stand 10mg/kg. Ist das nicht zu viel ?

    Außerdem wurde dem hahn ein Verband angelegt,aus Wolle , zum federn.
    Er ging danach besser, aber heute morgen lief er dann gar nicht und robbte wieder rum. Woran kann das liegen ?

    Keine Sorge er läuft inzwischen wieder so wie vorher, trotzdem ist das komisch. Fressen tut er auch super. Verband musste aber entfernt werden.





    Hier noch andere Fakten über was der hahn jetzt schon bekommt, so gut ich es weiß, da dafür eigentlich meine Mutter zuständig ist.

    globulis (zweimal täglich)
    Beine eingeschmiert mit Salben gegen die Athrose
    Vitamine ins Wasser.
    Hipp Spritze (Vitamine)
    Traumel zerkleinert mit Fleischwurst vermischt (sonst isst er es nicht)
    Pflanzliches für Nieren, Herz etc.




    Die wichtigste Frage ist erstmal wie hoch ist die Dosis für einen Hahn der 3,5 kg wiegt ? Und sollen wir ihm das Baytril überhaupt geben ?


    Ich weiß das es extrem viel ist was ich da schreibe, aber ich brauche wieder eure Hilfe.
    Danke für jede Antwort!
    Geändert von Monki (03.11.2017 um 19:02 Uhr)

  2. #2
    Avatar von SetsukoAi
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    Tierärtze verschreiben zu 90% das 2,5%ige Baytril. Es gibt jedoch ein Baytril mit 10% welches speziell für Hühner, Puten und Kaninchen hergestellt wurde.

    Dosierung steht hier: http://www.vetpharm.uzh.ch/tak/05000000/00058995.01


    10 ml auf 100 kg KGW
    Also 0,35 ml am Tag.

    Würde dann wohl bei dem 2,5% Baytril auf 1,4 ml/Tag raus laufen. So die Theorie aber ich bin mir nicht sicher.


    Du brauchst dann natürlich mehr weil deins weniger % hat.
    Geändert von SetsukoAi (03.11.2017 um 20:34 Uhr)

  3. #3

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    Zitat Zitat von SetsukoAi Beitrag anzeigen
    Tierärtze verschreiben zu 90% das 2,5%ige Baytril. Es gibt jedoch ein Baytril mit 10% welches speziell für Hühner, Puten und Kaninchen hergestellt wurde.

    Dosierung steht hier: http://www.vetpharm.uzh.ch/tak/05000000/00058995.01


    10 ml auf 100 kg KGW
    Also 0,35 ml am Tag.

    Würde dann wohl bei dem 2,5% Baytril auf 1,4 ml/Tag raus laufen. So die Theorie aber ich bin mir nicht sicher.


    Du brauchst dann natürlich mehr weil deins weniger % hat.

    Also wir haben ihm heute morgen 0.7ml gegeben, da auf der packung 0.2ml/ kg KGW steht, aber wie gesagt das ist eigentlich für Katzen.

    Schwierige Frage, ich möchte ihm aber auch nicht zu viel geben.


  4. #4
    (geschmacklos) Avatar von Kamillentee
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    10 mg Wirkstoff (!) pro kg Körpergewicht über 3 - 5 Tage wird offiziell fürs Huhn angegeben.
    Wenn du mitteilst, wieviel Prozent dein verschriebenes Medikament genau hat,
    und wenn ich Zeit hätte, würde ich es dir ausrechnen....

    Ansonsten....ich habe insgesamt so meine Zweifel an deiner TÄ....
    Futter macht Freunde.

  5. #5

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    Ich verstehe die Verordnung von Baytril in diesem Fall eh nicht so ganz. Wenn der Hahn mit dem Fuß in den Wurzeln hängengeblieben ist, dann wird er eine Stauchung/Prellung haben. Die heilt wieder ab, dauert eben seine Zeit.
    Falls er einen Abszess am Ballen hat, dann macht AB zwar Sinn, der Tierarzt hätte ihn aber geöffnet. Das ganze scheint eher eine Verlegenheitsmedikation zu sein.

    Wo hat der Hahn laut Tierarzt die Entzündung? Im Ballen, im Gelenk?

  6. #6
    (geschmacklos) Avatar von Kamillentee
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    Salome, da bin ich ganz deiner Meinung!

    Denn falls die Arthrosesalbe richtig Traumeel heißt, so ist bisher kein einziges richtiges Medikament verabreicht worden.

    Und nun wegen einer Zerrung, oder stumpfen Verletzung, was soll da ein AB bringen?
    Oder hast du dir mal den Fuss genau angeguckt, ist da ein Pfropf / dunkler Punkt?

    Übrigens ist mir neu, daß ein Tierarzt spezielle Genehmigung für die Behandlung von Hühnern braucht.
    Hier ist das wohl eher eine Frage der Abrechnung, bzw. daß sie nix dran verdient, weil Nutztier.
    Futter macht Freunde.

  7. #7
    Avatar von SetsukoAi
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    Ja auch dann, Hühner fressen meistens bis zum Schluss. Wenn der Hahn noch kräht geht es noch. Aber trotzdem immer Beobachten, man muss halt immer damit rechnen das er dauerhaft Schmerzen hat. Denn ob Schmerzmittel bei Hühnern so gut wirken wie bei Hund und Katze ist fraglich da sie ja auch einen schnelleren Stoffwechsel haben .

  8. #8
    (geschmacklos) Avatar von Kamillentee
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    Hallo Monki,
    Metacam ist gut für Gelenkentzündung geeignet, weil es schmerzlindernd und auch entzündungshemmend ist. Klar ist es für den Magen, Niere und Leber weniger gut, aber was soll man machen, wenn das Tier sonst leidet.

    Ich hab mal geschaut, aber nur Dosierung für Wellensittiche und Papageien gefunden, könnte man sicher auch hochrechnen.... Aber ich weiß, daß sich Susanne (hier im Forum) mit Schmerzmitteln bei Hühnern, insbesondere Metacam gut auskennt. Schreib sie doch mal per PN an.
    Futter macht Freunde.

  9. #9
    Avatar von Bachfrau
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    Trägt der Hahn denn einen Verband mit einer Salbe die die Stelle permanent feucht hält? Sonst trocknet dass doch gleich wieder ab?!

    Eine Zugsalbe wäre sicher nicht verkehrt
    Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist. -Abraham Lincoln-

  10. #10
    Avatar von Bachfrau
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    Wenn ihr nichts anderes da habt könnt ihr auch mit Rivanol einen Verband machen. Rivanol selbst hat meiner Erfahrung nach (beim Menschen) keine besonders positive Auswirkungen, aber auch keine Negative
    Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist. -Abraham Lincoln-

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