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Raubtiere

14/01/01
Hubertus
Der Fuchs bzw. Marder hat gestern wieder ein Huhn bei uns geholt. Ich dachte, wir hätten jetzt bei uns alles im Griff. Aber ich hatte nicht berücksichtigt, daß ja die Hühner gemausert hatten. und unsere Taube (so nennen wir unser Silberhuhn) ist rüber zum Nachbarn geflogen. Sie hat sich etwas zulange dort aufgehalten und so hat sie nicht gemerkt, daß dort ein Fuchs umher schlich.

Wir haben dann heute morgens nur noch Federn einsammeln können. Dabei hatte sich unsere Silberne schön gemacht. Sie legte zwar sehr wenig, aber sie wirkte irgendwie elegant. Und Eckard hat ja den Sohn von ihr, den Sliver. Der sieht genauso aus, wie sie (ausgesehen hat). Mist aber auch, daß uns das passiert ist.

Heute abend, wenn sie dann alle wieder in den Stall marschieren, dann werden ihnen wieder die Flügel gestutzt, damit keines mehr über den Zaun kommt. Dabei ist der schon zwei Meter hoch.

 

Feb 13, 2001
Steffi
Verschwinden von Tieren
(Freunden) sind 2 Enten und drei Hühner völlig ohne Spuren (Blut oder Federn) abhanden gekommen. Sie waren in Urlaub und am ersten Tag, (eine andere Freundin hat die Tiere gefüttert) fehlten die Laufenten- am nächsten drei Hühner, davon ein Seidenhuhn. Es hatte gerade frisch geschneit und es waren überhaupt keine Spuren zu entdecken. Der ganze ca
500qm große Auslauf ist aber umzäunt - eine Fuchs oder Marder hätte die Enten über den Zaun (1.80 cm hoch) schleppen müssen - Frage: kann irgend ein Tier Enten & Hühner entführen ohne jegliche Spuren zu hinterlassen ??? Und dann gleich 2 und 3 in einer Nacht ?? Was denkt Ihr darüber ??

Feb 13, 2001
Christine
habe gerade mit einem bekannten jäger gesprochen, wegen dem spurlosen verschwinden der enten und hühner!!!! er sagt, das könnte ein uhu (pärchen) sein. wenn die was schlagen, dann bleiben KEINE spuren oder FEDERN liegen. dem ist es auch ein leichtes ein huhn oder eine ente wegzutragen. deshalb auch keine federn oder blut!

Feb 14, 2001
Friedrich K.
Ja die Uhu Theorie könnte hinkommen - aber ich nehme nicht an daß die Hühner oder Laufenten nachts also zur Jagdzeit des Uhus Herumliefen. Ich persönlich tippe auf Marder , Fuchs oder Katze - wenn der Schneefall erst in den Morgenstunden einsetzte. Auch die haben kein Problem mit laufenten oder Seidenhühnern und sind noch dazu nachtaktiv und haben keine Scheu vor Hühnerställen - aber eher Marder, Fuchs. Und überlege wann der Schneefall einsetzte - wenn erst gegen Morgen - kein Problem - übrigens sind diese wahre Meister im unterkriechen von Zäunen - ein Zaun mit 1.80 Höhe ist für einen Fuchs sowieso kein ernsthaftes Problem.

Feb 13, 2001
Katja
Was das verschwinden der Hühner/Enten angeht, gibt es ja nur die Möglichkeit, dass ein grosser Greifvogel die Tiere gepackt hat und gleich wieder abgeflogen ist. Das machen Greife - ausgenommen die Fischfänger unter ihnen - allerdings eigentlich nicht. Oder ein menschliches Wesen hat vor dem Schneefall die Tiere gestohlen.

 

Stefan
Meine Hühner sind untertags immer draussen. Seit 2 Monaten hab ich keine Verluste durch Raubgetier, aber das Risiko besteht natürlich immer.

Hubertus:
Du Glücklicher.
Vor drei Tagen hatte mein Jüngster, nachdem er mit unsäglicher Leidensmine den Wunsch seines Vaters entgegengenommen hatte den Hühnerstall zu schließen, das Tor zum Hühnerhof nicht fest verschlossen. Ja ja, so ist die Jugend, Deutschlands Hoffnung, manchmal. Alles Leid und Elend der Welt kann ich dann im Gesicht meines Sohnes lesen.
"Hühner? Die doofen Hühner? Sollen doch die Tür gefälligst selber zumachen!" Das sagt er zwar nicht, es scheint mir aber so, als würde er es denken. Jedenfalls war das Tor zum Hühnerhof nicht richtig zugemacht worden. Und die Julia, die ja zwei Küken ausgebrütet hatte, hatte keine Lust mehr, sich um die Kleinen zu kümmern. Sie wollte in den Stall.

Dadurch verbleiben die beiden fast schon großen Küken draußen in ihrem Verschlag. Ob sie nun die Wanderslust übermannte, oder aber ihnen zu langweilig war, weiß ich nicht. Sie unternahmen einen Spaziergang, von dem sie bis heute nicht zurückgekommen sind.

Meine Frau war sehr traurig. Einmal, weil sie sich viel Arbeit mit den beiden gemacht hatte, andererseits versprach das eine Küken ja ein schöner Wildhahn zu werden.

Nun wurde erst einmal der Abschied für Gustav ausgesetzt. Das Beil blieb im Stall, Gustav darf weiter herumstolzieren und auf einen Nachfolger warten.

Siehe auch
Habichte

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