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Hühner züchten: warum?

In dieser interessanten Diskussion werden verschiedene Aspekte und Zielrichtungen der Geflügelzucht gegenübergestellt. Es wird keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Ausgewogenheit der Beiträge erhoben... und eigene Gedanken sind vielleicht nicht fehl am Platz...

Folgende Themen werden angeschnitten:
Erhaltungszucht - Rassegeflügelzucht
Kann man eine alte Rasse "wirtschaftlich" halten?
Kuscheltierhalter
Bewertungsmerkmale: Beispiel Kammschnitt
Warum Ausstellungen


Erhaltungszucht - Rassegeflügelzucht

Christian
Im allgemeinem über die GEH (Gesellschaft zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen):
(...) auch beim Erhaltungsprojekt werden die Vorwerks doch nur häßlicher gezüchtet, in 10 Jahren haben sie dann vom Ausehen keine Ähnlichkeit mehr mit Vorwerks. In Dissen auf dem Leinewebermarkt standen welche von Katrin und diese waren eigentlich für die Austellung schon nicht zu gebrauchen und in 10 Jahren sehen sie dann nicht mehr so aus wie Vorwerks.

Eckard
Warum meinst du, das die Vorwerks häßlicher gezüchtet werden und das sie bald nicht mehr aussehen wie Vorwerkhühner? Und warum sollte man sie aus der GEH herausnehmen, wenn die Hühner doch nur häßlicher werden und nicht mehr dem Standard entsprechen werden? Gerade deswegen sollten die Hühner doch im Projekt bleiben, denn sonst gibt es bald keine mehr. Das die Vorwerks so selten nicht mehr sind, das höre und sehe ich auch überall, aber wenn sie, wie du behauptest, in 10 Jahren den Standard nicht mehr entsprechen würden, dann sollten sie doch auf jeden Fall im Projekt bleiben, oder?

Christian
Ich meine damit man solle die Tiere nicht nur nach Leistung selektieren, man sollte schon noch nach dem Rasseideal züchten, den Hahn den Katrin auf dem Leinewebermarkt hatte, hatte eine Gabelzacke und so ein Hahn hätte auf einer Schau ein U bekommen, und das ist nicht im Sinn der Rassezüchtung.
Katrin hat ihn ja verkauft vieleicht deshalb, aber wenn ein Hahn eine Gabelzacke hat sind meistens die Vollgeschwister auch davon betroffen. Wenn Katrin diese ausortiert hat und ihre anderen in sg Qualität sind ist ja nichts einzuwenden. Aber ich habe auf mehreren Schauen Tiere gesehen aus dem Projekt und diese machten nur b-g also in nicht besondere Qualität. Und die Tiere der Rassegeflügelzüchter entsprechen ja auch dem standart.

Katrin
Deine Fachkenntnis in Ehren, aber wer Dir das erzählt hat, hat ja wohl keine Ahnung von Erhaltungszucht. (...) Sehr schade sowas!
Die Tiere werden natürlich nach dem Standart gezüchtet und aus diesem Grund im Herbst alle einer gründlichen Bewertung unterzogen. Untypische Tiere werden nicht zur Zucht ingesetzt. Und deshalb werden sie auch in 10 Jahren noch so aussehen wie jetzt.
(...) Bei der Erhaltungszucht kommt es nicht hauptsächlich auf "Schönheit" an, es ist KEINE Ausstellungszucht!!! Es geht darum sie in ihrer gesamten genetischen Breite zu erhalten und das schließt Eigenschaften ein, die äußerlich nicht sichtbar sind. Die aber vielleicht in vielen Jahren mal wichtig werden könnten, wenn sich die Haltungsbedingungen, Infektionsdruck, Ansprüche der Halter an die Hühner etc mal ändern. Wer weiß schon heute, was in 100 Jahren sein wird? Darum geht es.

Austellungszüchter gibt es für VW jetzt tatsächlich genug, da muß ich Dir recht geben und Erhaltungszucht haben andere Rassenwohl nötiger. Aber die Ausstellungszüchter haben es auch geschafft, das einstige Wirtschaftshuhn "herunterzuwirtschaften" durch ihre einseitige Ausrichtung auf Äußerlichkeiten. Das Eigewicht und die -zahl liegen weit unter den von Oskar Vorwerk geplanten und erreichten Werten. Hier setzt die Selektion in der Erhaltungszucht an, um die Hühner auch für Halter wieder attraktiv zu machen, die ab und zu mal ein Ei von ihren
Hühnern haben wollen. Sonst werden es bald reine "Zierhühner" für Pokaljäger.

Christian
Waren die Tiere beim Leinewebermarkt, aussortierte oder wird mit solchen Tieren im Vorwerk Projekt gezüchtet?


Es waren Tiere, die ich wegen ihrer Verwandtschaft nicht zur Zucht einsetzen konnte. Keine Ausstellungstiere wahrscheinlich, aber auch keine schlechten. Farblich waren sie alle gut und die volle Körperfülle konnte man zu dieser Zeit ja wohl noch nicht erwarten. Bei den "einfachen" Geflügelfreunden, die sich an schönen Hühner noch unvoreingenommen freuen können, fanden sie jedenfalls großen Anklang und ich hätte noch viele abgeben können, wenn ich sie mal gehabt hätte.
Ich weiß nicht, von wem Du die "Bewertung" meiner Tiere gehört hast, aber ich fände es schön, wenn Du darüber nachdenken würdest, ob Ausstellungszucht wirklich das einzig Erstrebenswerte ist oder ob es nicht auch andere wichtige Aspekte bei der Geflügelzucht geben kann.

Heidrun
Du hast sicherlich recht, daß ein normaler Hobbyhühnerhalter, die die Hühner einfach vermehren läßt, die alten Rassen nicht vom Aussehen her schön erhält. Was ich aber genauso wichtig finde, ist das alte Erbgut - mal abgesehen vom Aussehen. Es heißt doch immer wieder, daß den "modernen" Tieren wichtige Faktoren (z.B. Vitalität ...) fehlen. Und dann denke ich, daß es doch besser ist, zumindestens diese alten Gene zu erhalten, bevor man gar nichts macht. Nach dem Motto. Jeder nach seinem Können und Fähigkeiten.

 

Kann man eine alte Rasse wirtschaftlich halten?

Brigitta
Erhaltungs-Zucht - wie auch immer.
Was mir bei der ganzen Sache noch nicht klar ist, ist der Zusammenhang zwischen der Bewertung auf Ausstellungen und dem tatsächlichen Zuchtziel, da würde ich gerne mehr drüber wissen.

Merkmale wie "Robustheit", "Vitalität", "Gesundheit" etc. sind ja nicht nowendig mit dem Phänotyp verbandelt - andererseits hat man ja auf einer Ausstellung kaum ein anderes Kriteruim zur Hand. Wollte man eben die früher angedachten Eigenschaften mitberücksichtigen, müßte man z.B. die Haltung (also insgesamt gesehen: WIE ist eben dieses Huhn so schön geworden), miteinbeziehen, sonst nix Robustheit. Und die Fütterung: sonst nix Wirtschaftlichkeit. Und die Legeleistung: aber da eben eher das Gegenteil von "hoch" als Ziel festsetzen, denn das ist ja ne negative Korrelation.

Und es macht meines Erachtens keinen Sinn, mit den noch verbliebenen Rassen eben DEN an wirtschaftlichkeit orientierten Weg zu gehen, an dem die anderen Rassen alle schon "überzüchtet" worden sind, und damit eben genau die Vitalität und Robustheit eingebüßt haben, die wir jetzt schätzen und evtl auch noch mal brauchen werden. Das unkomplizierte "Wunderhuhn" mit über 200 Eiern UND Vitalität UND Robustheit gibts nun mal nicht, den Beweis haben die Züchter doch in den letzten 20 Jahren gerade geliefert, sonst HÄTTEN wir solche Rassen ja noch.

Es ist mir klar, daß man unter diesen Bedingungen heute mit Hühnern alter Rassen kein Geld verdienen kann - das ändert ja aber nichts an der Tatsache, daß eben die Geld-Verdien-Hühner NICHT die sein können, die wir haben und erhalten wollen, und auch nicht die entsprechenden Eigenschaften für eine langfristig angedachte Freilandhaltung haben. Vielleicht sind unter diesem Aspekt gerade die kleinen "Hobbyhühnerhalter" eine schätzenswerte Ressource (ich sehe das ganz unbedingt so), denn das sind doch sehr oft Leute, die es sich leisten können und wollen, "ein paar Hühner" mit "ein paar Eiern" zu halten, Auslauf ist auch da, also immer hin zu den Leuten mit den alten Rassen, dann sind doch etliche der Kriterien (Robustheit, Vitalität etc) schon von vornherein gewährleistet.

Nur (*g*) das entsprechende Fachwissen muß man dann noch hinterherschubsen, die Hühner haben sie ja schon. Ich stell mir da so lauter Heidruns vor :-) (nur als Beispiel) - mehr solcher Leute könnten (langfristig und unter Umständen) mehr zum Rasseerhalt beitragen, als jemand, der auf Gedeih und verderb eine intensive Zucht betreibt.


Brigitta: Das unkomplizierte "Wunderhuhn" mit über 200 Eiern UND Vitalität UND Robustheit gibts nun mal nicht

Jens
Eispruch! Ich denke,dass die Bresse so um die 200 Eier im Jahr legen müssten und vor Vitalität und Robustheit strotzen die geradezu. Es sind halt keine Austellungshühner sondern in erster Linie Wirtschaftshühner, trotzdem aber keine Hybriden sondern eine eigenständige Rasse. Ansonsten schließe ich mich deinen Ausführungen zum Thema Erhaltungszucht voll und ganz an.

Brigitta
Ja, sicher "gibt" es das, so gesehen - es ging mir dabei auch eher nicht um Rasse oder Nicht-Rasse, sondern eben darum, das auch Bresse - Hennen mit 200 Eiern im Jahr nicht gerade länger leben, wenn sie zusätzlich noch Draussen laufen müssen, und auch Bresse können nicht irgendwelches Futter finden, das nun mal nicht da ist. Das die als Zweinutzungshühner noch besser dran sind als reine Legehennen und mehr zuzusetzen haben und ausgleichen können - unbenommen, aber (physiologischen) Sinn macht eine extensive Haltung da eben auch nicht. So war das gemeint. Schön, das wir uns beim Rest einig sind. :)

Katrin - Brigitta
Na ja, 200 Eier haben dann doch nicht mehr ausgereicht für die Wirtschaftlichkeit (bei seit Jahrzehnten konstanten Eierpreisen) und die "Ausstellungszucht" ist halt in eine andere Richtung gedriftet. Auf Schönheit UND Leistung UND Vitalität zu züchten hat halt die meisten überfordert, zumal nur sehr wenige ein Zuchtbuch führen können/wollen.

Schade eigentlich, meine Schwiegermutter hat in ihrer Jugend noch Bruteierproduktion für Italiener als Wirtschaftshühner betrieben. Innerhalb von einer Generation - alles weg :o(

Brigitta
Es ist mir klar, daß man unter diesen Bedingungen heute mit Hühnern alter Rassen kein Geld verdienen kann -

Warum sollte man sie aber nicht wieder auf einen Stand bringen, daß sie wenigstens mit +/- 0 gehalten werden können?? Auch mit 150 Eiern/ Huhn kann man "Geld verdienen" ohne die Hühner zu überfordern, und wenn es nur das Futtergeld ist. Wenn jemand trotz eigener Hühner noch Eier kaufen muß, vergeht auch dem Gutwilligsten bald der "Spaß" daran, meine ich.

Brigitta: Wenn man also sagt, alte Rassen sollten nach den heutigen Vergleichswerten zumindest kostendeckend legen, dann hat man - meine ich - schon genau den Mechanismus "eingebaut", der zu den Turbo-Hennen vorn heute geführt hat. Nur eben "ganz am Anfang".

Für mich hat eigendlich immer ein Reiz bei der Hühnerhaltung darin bestanden, daß man neben dem Spaß auch ein paar Einnahmen hat, wenn ich auch trotz Legehybriden insgesamt noch weit von der Kostendeckung entfernt bin. Die Stallbaukosten ziehen es eben jedes Jahr wieder runter...
(...)
Aber all die Ökobetriebe, die nach einem "schönen" Huhn ausschau halten, das sie selbst vermehren können und das genug Eier zum Vermarkten produziert , die stark in Richtung GEH engagiert sind und deshalb "alte Rassen" halten, die sind auch auf die Einnahmen angewiesen. Und wenn sie den hohen Aufwand einer Erhaltungszucht auf sich nehmen, muß sich das dann auch irgendwie auszahlen.

 

Kuscheltierhalter

Brigitta: Es gibt doch auch einen ganzen Haufen andere "extrem teure Hobbies", die sich die Leute leisten, sei es nun der Urlaub, oder die Inline-Skater zum Preis der Jahreseierleistung eines Huhnes,

Da hast Du recht, das hab ich erst in der Liste so richtig gelernt, wieviele Leute Hühner völlig fern von jedem Wirtschaftsgedanken halten. So als Kuscheltiere.

Brigitta: Darum meinte ich , "bei solchen Leuten" wären alte Rassen gut aufgehoben.

Ja, vielleicht als Kunden für Junggeflügel, aber sind sie auch willens/in der Lage echte "Zuchtarbeit" zu leisten?? DH auch Selektion zu betreiben??? Dh aussortieren und zu schlachten???? Sich einem Projekt/ Verein etc anzuschließen, ein Zuchtbuch zu führen, die Hühner irgendwo fachkundig beurteilen zu lassen, sich bei der Zucht nach Regeln zu richten und nicht nur vom Herzen leiten zu lassen???

Ich sehe eigentlich nur eine Zukunft für diese Rassen, wenn sie Leistungs- und Vitalitätsmäßig wieder auf ein für beide Seiten verträgliches Niveau gebracht werden oder sich eine besondere Nische erobern, zB durch besonderes Krähen, außergewöhnliches Zeichnungsmuster etc.
Dann muß der Verkauf von Jungtieren an Hobbyhalter mithelfen, den besonders hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand bei der Zucht finanziell etwas auszugleichen.

Brigitta
GANZ übertrieben gesagt: eine alte Rasse mit - nur mal angenommen - heutzutage wirtschaftlicher Legeleistung IST eben nicht mehr die Rasse, die sie mal war - sondern nur noch etwas, was so aussieht.

na ja, ich denke, wenn wir sie nur zu der Idee der alten Züchter zurückühren könnten, dann wäre schon viel gewonnen... 1921 zB schrieb Oskar Vorwerk über seine Neuzüchtung: "gutes Wirtschaftshuhn, wetterfest, leicht aufzuziehen, munteren Wesens und daher eifrig im Futtersuchen, zart- und weißfleischig, fleißig als Leger schöner gelblich getönter Eier (auch im Winter), bemerkenswerte Verträglichkeit der Hähne untereinander" Die Eier wogen damals durchschnittlich 65g (!!!), Leistungen von 180 Eiern waren "nicht selten". Von diesem Ideal ist meiner Meinung nach durch die Ausstellungszucht zu viel auf der Strecke geblieben, aber warum nicht wieder darauf hinarbeiten? Eigewichte unter 50 g müssen eigentlich nicht sein...

(...) warum nicht ein Huhn zum Kuscheln, wenn viele auch schon Schweine oder Mini-Kühe als "Pets" halten?

Brigitta: Und fern von jedem Wirtschaftsgedanken wollte ich das auch nicht sehen. Nur eben fern von HEUTE wirtschaftlich.

ja, das ist doch extrem, was heute an Leistung erwartet und auch gebracht wird. Tiere so zu züchten, daß sie nach Erbringen der "vorprogrammierten" Leistung ihr Leben meist beenden - pervers.

Du züchtest halt lieber altes Huhn und ich würde lieber denkende Verbraucher züchten...das ist ja nich so weit voneinander weg - sind beide vom Aussterben bedroht.

... und noch zu retten ??? ;o)

Heidrun
was hast Du dagegen, wenn jemand Hühner als "Kuscheltiere" hält? Mal davon abgesehen, daß kein Tier ein Kuscheltier ist. Ob man nun einen Wellensittich, Kaninchen oder Hühner hält - nur just for fun - wo ist der Unterschied?

Vielleicht sind es wirklich genau diese Leute, die mithelfen können, alte Rassen zu erhalten. ich fühle mich da auch persönlich angesprochen. Wieviele Hühner die Eier legen, ist mir ziemlich egal. Sie legen sowieso mehr, als wir selber vertilgen können und doch zu wenig, um etwas verkaufen zu können. Wirtschaftlich ist die ganze Sache auch nicht - wenn ich die Kosten des Stalls dagegen rechne, könnte ich jedes Ei vergolden lassen :))))

Brigitta
Ich mag das nicht leiden, wenn irgendetwas so "völlig ohne weiteren Sinn" nur zum menschlichen Vergnügen herhalten muß. Wobei das allermeiste dann ja auch noch Haltungsbedingungen sind, die dem Tier absolut nicht zuträglich sind. Gegen Legehennen im Käfig anzurennen ist nun mal grade in - aber versuch das mal bei Wellensittichen. Die leben normalerweise auch in großen Scharen, wie Spatzen, und hier müssen sie froh sein, wenn sie zu zweit in einem Winzig-Käfig hocken. Oder Hamster, die nachtaktiv sind, und andauernd von Kindern geweckt werden. Oder...
Es gibt kaum ein Kuscheltier, was "artgerecht" gehalten wird - die Diskussion über Hund hatten wir doch auch schon. Da kann ich "Tiere als Nahrungsmittel" wesentlich leichter als natürlich ansehen, als "Tiere zum puren Vergnügen", da empfinde ich die menschliche Arroganz als noch viel größer, als wenn ich nun wenigstens die Eier nutze oder das Fleisch.

Heidrun: Mal davon abgesehen, daß kein Tier ein Kuscheltier ist. Ob man nun einen Wellensittich, Kaninchen oder Hühner hält - nur just for fun - wo ist der Unterschied?

Und da erst recht: das ärgert mich im Forum immer wieder richtig dolle - ein Huhn ist im Unterschied zu allen anderen "Kuscheltieren" ein Nutztier. Das bedeutet: egal, ob man selber einen Nutzen davon hat - es ist über Jahrzehnte (und länger) "auf Leistung" gezüchtet. Und ausgerechnet das Huhn auch noch im Unterschied zu allen anderen landw. Nutztieren a) extrem und b)auf reine Reproduktionsleistung.
Eine Kuh kann weniger Milch geben, ohne daß es ihr gleich an die Substanz geht, oder sie wird einfach nicht tragend, ein Schwein nimmt einfach weniger zu, nur eine Legehenne "muss" Eier legen, ob sie will/kann oder nicht. Es gibt nichts vergleichbar überzüchtetes oder überlastetes (bei Mangel) wie eine Legehenne - und dementsprechend ist die (meiner Meinung nach) auch am allerungeeignetsten zum "Kuscheln" und als Spielzeug.

Nochmal als Vergleich: der Wellensittich muß in seinem Käfig "nur" überleben. Der Hamster auch. Die Henne muß rumlaufen, kuscheln (oder Kunststückchen lernen - ahrgs) UND Eier legen. Das Prinzip: weniger Eier bei Freilandhaltung = weniger Belastung ist falsch und Quälerei. Weniger Eier gibts nur über Zucht, und selbst dann ist die Belastung in der Legeperiodegenau so hoch (je nach Eigröße), nur die Pausen sind größer. Und das wieder so hinzuzüchten, oder eben: Rassen, die weniger Eier legen, zu erhalten, darum gings.

Wenn ich dann dafür bin, solche Tiere an Hobbyhalter abzugeben, dann setze ich voraus, daß sich jemand mit seinem Hobby intensiv auseinandersetzt, drüber lernt, und das ganze ernst nimmt - so wie Du eben, Heidrun. Das ist bei Hühnerzucht komplizierter als bei Goldhamstern - und vielleicht hat Katrin dann recht, und man kanns nicht erwarten (will ich aber gerade nicht einsehen...) - die Idee, die dahinter steht, ist halt immer noch die "wirtschaftliche" Seite, Hobbyhalter sind im Grunde die einzigen, die sich das im Moment "leisten" können.

Katrin

Heidrun: was hast Du dagegen, wenn jemand Hühner als "Kuscheltiere" hält?

Nix, wenn es denn dem Huhn nicht zum Schaden ist.

Heidrun: Vielleicht sind es wirklich genau diese Leute, die mithelfen können, alte Rassen zu erhalten. ich fühle mich da auch persönlich angesprochen.

Ich hatte eigentlich eher an diejenigen gedacht, die eine so intensive Beziehung zu jedem einzelnen Tier haben, daß Selektion/Schlachten für sie nicht in Frage kommt. Da ist Zucht dann schon schwierig.


Heidrun: Dies ist ja auch ein Grund, warum ich auf eine alte Rasse umsteigen möchte. nachdem ich mit unseren Hybriden etwas Erfahrung sammeln konnte, möchte ich mein Glück auch in der Zucht versuchen. Bis ich die entsprechende Erfahrung habe, wird sicherlich viel Zeit vergehen, aber aller Anfang ist schwer. Jedenfalls traue ich mir zu, mit entsprechender Erfahrung, auch ein Zuchtbuch zu führen, auf Ausstellungen zu gehen ....

Klasse Idee, viel Spaß - weißt Du denn jetzt schon, welche Du nehmen möchtest?? Was gibts denn bei Euch in der Gegend für alte einheimische Rassen??

 

Manfred
Noch ein paar Anmerkungen zu den alten Rassen. Viele unter uns betrachten die Hühnerhaltung als Hobby. Hobbys kosten in der Regel mehr, als sie einbringen. Kein Mensch würde auf die Idee kommen bei nachgemachten Fotos die Kosten für die Kameraausrüstung mit umzulegen. Wenn ich nun alle Kosten, die mit der Hühnerhaltung verbunden sind, auf den Eierpreis umlegen würde, dann wäre die Dinger unbezahlbar. Allein der neue Zaun für 700 DM im letzten Jahr.....also rechne ich nur die Futterkosten. Und da komme ich mit 25 Cent je Ei übers Jahr gesehen hin.

Meine Vorwerkherde hat auch den einen oder anderen Schönheitsfehler. Also ein paar braune Federn im Brustbereich zuviel. Ganz besonders der Hahn (Dafür ist der Kamm top!). Auf der anderen Seite ist der Knabe charakterlich hervorragend. Aussagen hinsichtlich seiner Zeugungsfähigkeit kann ich erst im Frühjahr machen, denn bislang sind alle Eier ausschließlich einer haushaltsmäßigen Verwertung zugeführt worden.

Im Moment sind mir die kleinen Fehler auch egal, weil ich sowieso nicht die Zeit habe, um eine Zucht im klassischen Sinne durchzuführen. So weiß ich zum Beispiel nicht, welche Hennen große, kleine, viel oder wenig Eier legen. Wenn ich abends nach Hause komme, werden die Nester leergeräumt und das war es dann. Lediglich an den Eierfarben kann ich auseinanderhalten welche Rasse nun etwas zur Produktion beigetragen hat. Für eine konsequente Zucht reicht das sicherlich nicht aus. Damit warte ich dann bis zum Eintritt des Rentenalters. Das ist zwar noch 10 - 15 Jahre hin, aber dann kommt wenigstens keine Langeweile auf.

Brigitta
Noch was zu Zucht:
(aus Schlips Handbuch der Landwirtschaft, 1952)
"Die Legeleistung schwankt bei den leichten Rassen zwischen 120-180 Eier/Jahr und beträgt im Durchschnitt ... 90 Eier im Jahr bei einem Gewicht von 55-60 g je Ei"; und: "Das Huhn gedeiht nicht, wenn es nicht Scharren kann!" , und noch besser: "Vorteilhaft ist es, die Hühner in besonders dafür eingerichteten Wagen auf die Felder zu bringen, wo sie hinter dem Pfluge gehen. Das Huhn liest dabei viel Gewürm, Engerlinge, Maden, Käfer und Unkrautsamen auf, reinigt also die Felder während des Pflügens, stellt sich in der Ernährung billig, legt viel Eier und gedeiht!" :-) DAS waren noch "Freilauf-Hühner" :)


Christian,
Ich sage ja nicht´s gegen die Leistungszucht und ich sage auch nichts gegen das nicht austellen. Aber die Tiere sollten so bleiben wie Oskar Vorwerk sie sich wünschte.

Katrin
...und genau das will auch das Erhaltungszuchtprojekt

 

Bewertungskriterien auf Geflügelausstellungen: Beispiel Kammschnitt

Christian
Die Nachzucht aus den Tieren würde demnach aber nichtmal für das Erhaltungsprojekt genügen da diese dann ja einen hohen Anteil an Gabelzacken haben.

Katrin
Das solltest Du nicht zu eng sehen. Ich hab die Erfahrung gemacht, daß viele Rassen dies Problem haben und deshalb viele "Spitzenzüchter" sehr geschickt mit dem Seitenschneider/ Lötkolben diese kleinen "Problemzonen" beseitigen. Die Nachzucht aus den gekauften Bruteiern bringt es dann wieder an den Tag...:o((. Das ist so gang und gäbe und wird jedem ohne schlechtes Gewissen empfohlen. Nähme man all diese Linien aus der Zucht, sähe es schlecht um das Rassegeflügel aus... Die Vorwerks hatten jedenfalls im Vergleich zu meinen früheren Orpis nur sehr wenig Kammfehler. Und mit den Betroffenen wird natürlich nicht weitergezüchtet. Wenn Du anfangen wolltest, bei seltenen Rassen ganze Linien zu entfernen, wegen solcher eher nebensächlichen Merkmale, könntest Du die ganzen Bemühungen gleich ganz lassen, denn Linien ohne irgendwelche "Fehler" wirst Du niemals finden.

Heidrun
Das ist doch nicht Dein Ernst?!!!!! Da bin ich ja schon erstmal geschockt!

Katrin
Ja, ich hab da auch erstmal geschluckt, aber ne Menge Züchter haben da so eine Perfektion drin entwickelt, die könnten glatt mit Schönheitschirurgen mithalten. Vielleicht sollte man lieber darüber nachdenken, ob dem Kammschnitt beim der Bewertung nicht zu großes Gewicht gegeben wird... Was meint Ihr anderen Ausstellungszüchter dazu??

Georg
Kammschnitt... die Doppeldeutigkeit dieses Begriffs ist bezeichnend.

Die Bewertungskriterien sind geradezu eine Anleitung zum Schnitt am Kamm (also den Kammschnitt für den richtigen Kammschnitt). Gefordert wird eine gleichmäßig gebogene Linie, die von Kammblatt (s. http://www.gefluegel-online.de/p/gr/kambl.htm) und Kammzacken (des Einfachkamms) gebildet werden. Auch leichte Abweichungen von dieser Linie werden mit "u" (ungenügend) bewertet, schlagen sich auf der Bewertungskarte nieder wie z. B. krumme Zehen oder ein deformiertes Brustbein. Und ein "u" bedeutet, "für die Zucht völlig ungeeignet".

Auf unserer letzten Ausstellung kam ein Preisrichter (PR) mit einem VW-Hahn, der wirklich nur eine leichteste Abweichung von dieser Ideallinie aufwies. Das gab "Doppelzacke" und ein "u", trotz unserer (i. e. der Ausstellungsleitung) Empfehlung, es mit einem Hinweis ("auf Kammlinie achten") gut sein zu lassen. Das ist weniger dem PR anzulasten. Er will sich auch nicht nachsagen lassen, die wichtigsten Grundlagen der Bewertung außer Acht gelassen zu haben oder eine Doppelzacke nicht erkennen zu können. Und wenn er sie erkennt, hat er
nur die Möglichkeit, ein "u" zu geben.

Ich würde es begrüßen, wenn die Bepunktung differenzierter und breiter wäre. Momentan liegt das Spektrum zwischen 90 (befriedigend) und 97 (vorzüglich) - mal von den 0 Punkten (für ungenügend oder ohne Bewertung) abgesehen. Das Tier könnte in Bewertungsregionen aufgeteilt werden, diese wiederum nach Form und Farbe differenziert werden. Die Bewertung der einzelnen Regionen - meinetwegen mit 1-6 oder 0-10 Punkten - geht mit unterschiedlicher Gewichtung in die Endnote ein.

Ein deformiertes Skelett würde ich trotzdem nicht in diese Bewertung einfließen lassen wollen. Dies würde nach wie vor ein Ausschlusskriterium sein. Doch den Kamm würde ich bewertet und gewichtet sehen wollen wie z. B. die Rückenlinie, bei der Abweichungen von der Idealform auch bemerkt und bemängelt werden.

Heidrun
die Idee, die Hühner difernzierter zu bewerten finde ich gut. Wenn eine Skelettmißbildung besteht, ist es auch für mich offensichtlich, so eine Tier abzuwerten, sprich nicht für die Zucht weiter zu verwenden.

Ich nehme an der Hauptsinn der Bewertungen besteht doch darin, daß man sich auf ein gewisses Aussehen bei einem Huhn geeinigt hat und dieses Aussehen erhalten möchte. Und das geht wohl nur, wenn man solche Hühner für die Weiterzucht verwendet, die diesem Aussehen entsprechen.

Welche Funktion hat eigentlich der Kamm bei den Hühnern/Hahn? Den Hühnern dürfte es doch ziemlich egal sein wie der Kamm geformt ist. Greifen die Züchter eigentlich auch zum Pinsel um eventuelle Farbabweichungen zu übertünchen? Dann ist das ganze doch ein Witz und
verlogen!

Ulrike
Ich hab zum Beispiel auch 3 reinrassige Vorwerkhennen, und der Züchter, der sie mir vor ca. 2 Jahren verkauft hat, fragte mich neulich, ob er sie evtl. zurück kaufen könne, da er offenbar Schwierigkeiten mit seiner Nachzucht hat. Unsere letztjährigen Küken sind natürlich Mischlinge - auch von den Vorwerkhennen, denn mir ist die Rasse wurscht, und ich mag auch dieses ZurSchauStellen nicht.

Hahnenkämme nur wegen irgendwelcher für mich nicht nachvollziehbarer Auswahlkriterien beschnibbeln find ich genauso pervers wie Hundeohren oder -schwänze kupieren. Sowas macht mich richtig wütend! Misswahlen bei Menschen find ich übrigens genauso albern. All diese oberflächlichen Äußerlichkeiten. *Wenn* schon Bewertung, dann fänd ich die Gewichtung von Charakterstärke - so man das denn könnte und es verifizierbare Kriterien dafür gäbe, oder - bezogen aufs Huhn - die Resistenzen gegen Krankheiten, gesunder Körperbau, (also keine
Skelettabnormitäten, die dem Tier ja auch Schwierigkeiten machen), die Qualität der Eier etc. bedeutend wichtiger.
Aber es ist typisch menschlich, dass man so viel Wert auf das Aussehen legt

Brigitta
ich glaube, da machst Du jetzt einen kleinen Denkfehler....
Ein Zuchthuhn "nur" über das Aussehen zu Bewerten, ist leider die einzige Möglichkeit, die Du hast. (Mal abgesehen von Hühnern, die nur schön aussehen sollen, ich meine jetzt Wirtschaftsrassen) Wenn Du die Legeleistung oder Fleischleistung erst abwarten willst, hast Du nur noch Omas oder Leichen zum weiterzüchten, das kann eher weniger gut klappen. (Macht aber immerhin Sinn bei Lebensleistung und wird ja auch gemacht) Also bist Du oft darauf angewiesen, zu vermuten (soweit gebe ich Dir recht, ist nicht ideal), daß die "inneren" Eigenschaften einer Rasse mit dem Aussehen korelliert sind.
Das man nicht _nur_ nach Aussehen gehen sollte, hatten wir ja schon mal, - ich denke auch, daß es beim Ziel "Robusthuhn" noch andere Kriterien geben müßte und viele davon bei entsprechender Haltung ohnehin erfüllt sind.

Wenn Du z.B. Deine Vorwerks mit anderen Hühnern kreuzt, tust Du ja im Grunde nichts anderes als jeder professionelle Hybrid-Züchter auch: Rassen mischen, um (irgendetwas=DeinZiel) zu erreichen. In diesem speziellen Fall hast Du ihnen da womöglich mehr Legeleistung zugemutet, als sie "von allein" gehabt hätten - ob das in Deinem Sinne war?

 

Warum Ausstellungen?

Brigitta
Ein Zuchthuhn "nur" über das Aussehen zu Bewerten, ist leider die einzige Möglichkeit, die Du hast. Also bist Du oft darauf angewiesen, zu vermuten (soweit gebe ich Dir recht, ist nicht ideal), daß die "inneren" Eigenschaften einer Rasse mit dem Aussehen korelliert sind.

Ulrike
Ein schöner Körperbau und ein den Auswahlkriterien entsprechendes Gefieder muss ja nicht unbedingt eine Gewähr für gute Legeleistung oder sonstige von Züchtern gewünschte Eigenschaften sein. (Genauso wenig, wie alle Blondinen doof sein müssen. *g) Ich finde, durch Äußerlichkeiten kann man zunächst mal auf gar nix schließen. ;-)

(...) Wozu dann Ausstellungen, bei denen dieses Kriterium einen so großes Gewicht hat, dass man mit Schnibbeleien sogar schummelt. Genetisch hat man dabei doch nichts verändert. Es würde z.B. bedeuten, dass das arme Hähnchen Söhne zeugt, die das gleiche Schicksal erleiden müssen. Ätzend sowas!

Brigitta
Nee, also nun noch mal (kann nicht mal jemand Grundlagen Genetik machen? Peter?) Ausstellungen deshalb, weil es kaum möglich ist, lauter Rundreisen von lauter Züchtern zu koordinieren, und Du mußt die Tiere schliesslich irgendwie vergleichend beurteilen. Bei Fotos verschicken hättest Du noch weniger Chance.
Und dann geht es (mir) nicht darum, daß das Aussehen ein so großes Gewicht hat, sondern daß Du nun mal bei der Beurteilung eines Huhnes auf so einer Ausstellung nur das Aussehen SIEHST. (Wie bei allen anderen Tieren übrigens auch). Klar kann man inzwischen auch Genomanalysen machen, aber das ist kein Standard, oder eben einen Zuchtwert anders festlegen, bei Kühen z.B wird auch die Leistung mit einbezogen, und vorher die Leistung der Elterntiere, geht alles in den "Zuchtwert" mit rein) Das Aussehen heißt dann Phänotyp im Unterschied zu Genotyp und sagt natürlich nicht ALLES über ein Huhn, aber immerhin etwas. Wobei "Unterschied" eben nicht wirklich zu trennen ist, denn auch der Phänotyp ist ja genetisch bedingt. Ansonsten ist "Das Aussehen" nicht mehr als: lauter kleine Schnipsel auf einer DNA-Strickleiter. Da das aber nun StrickLEITERN sind, und eben nicht unbedingt nur "Schnipsel", hängen die Teile unter Umständen "aneinander fest". z.B. Rote Haare und helle Haut beim Menschen. Jetzt hängen aber nicht "alle äußerlichen Merkmale" zusammen und "alle Inneren" - sondern immer nett gemischt.

Also kannst Du durchaus davon ausgehen (und es bleibt Dir eh im ersten Jahr nix anderes über), daß, wenn ein Huhn im Aussehen besonders typisch für eine Rasse ist, es auch deren "innere" Merkmale erhalten hat (wie gesagt, immer von Wirtschaftshühnern ausgehend, bei denen die Selektion ja nicht erst auf der Ausstellung einsetzt). Was nun speziell den Kamm angeht, kann ich aber auch nur vermuten (mit dem sinnlosen Geschnipsel hast Du natürlich recht) - aber immerhin erkennen sich Hühnerrassen untereinander an Kamm und Kehllappen (und an der rassetypischen Farbe) - das hätte sich in der Natur kaum so herausgebildet, wenn nicht gerade diese Merkmale auch mit anderen, dem Tier entsprechenden verbunden wären. (Und hat sich immerhin bis heute erhalten, man höre und staune, denn da sind schon ganz andere Instinkte abhanden gekommen inzwischen - muß also schon irgendwie "wichtig" sein)

Ulrike
Wenn - dann schon eher durch statistisch erhobene Erfahrungswerte mit einer bestimmten Rasse, die nun mal ein bestimmtes Aussehen hat.

Brigitta
Ja, genau so ist das. Nichts anderes ist doch Rassezucht.

Ulrike
Wie wir wissen, hängt die Legeleistung auch stark vom Futter ab.

Brigitta
Ja, NACH der Genetik. Nicht vorher. Genetisch bedingt ist die mögliche Legeleistung. Also wieviel Eier das Huhn legen wollte, wenn es denn richtig gefüttert wird. Das ist doch genau das, was wir hier schon öfter hatten, und woran so viel "Ärger" hängt, das manche Leute gar nicht wissen, ob sie nun "Turbo-Hühner" haben, oder was auch immer - und da grade ist es doch nett, zu wissen, oder zumindest abschätzen zu können, ob eine Hybrid-Henne nun einfach aufhört zu legen, weil es eben eine "Privat-Hybride" ist, bei der Du nicht weißt, was nun der Grund ist - oder z.B eine alte Rasse, bei der Du dann eben auch "abschätzen" kannst, ok, das wars dann auch für dies Jahr, und das Futter beruhigt umstellen.

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